Menschenfrauen ist ein Film über Beziehungen und die psychische Unterdrückung von Frauen in der Gesellschaft. Der Journalist Franz unterhält Beziehungen zu vier Frauen. Seine drei Geliebten werden durch Fernsehträume von intensiver emotionaler Gewalt eingeführt (im ersten Traum schreit eine Mutter ihre Tochter an und erklärt, dass sie als Mädchen kein eigenes Zimmer verdient), die vierte ist seine Ehefrau. Er ist verzweifelt danach, jede für sich allein zu haben. Franz bietet nie ein substanzielles Zeichen von Liebe, sondern ist bereit, alles zu sagen und jedes Versprechen für Zuneigung zu machen. Seine Abhängigkeit von Frauen für Erfüllung wird durch Auseinandersetzungen mit seiner Frau erklärt. Er behauptet: „Ich bin mein eigener Klang. Die Frauen erzeugen Stimmen in mir." Ein nachvollziehbarer und manchmal sympathischer Antagonist ist eine der größten Stärken des Films. Der emotionale Schaden, den er verursacht, wird glaubwürdig.





