Im Nest entstehen Wunder, oftmals viele Wunder. In dem Nest in der Schwindgasse, wo die „Nachtigallen“ (Slavuji) schon 15 Jahre lang spielten und Kolo tanzten, kamen vor 40 Jahren die „Piplići“ (Küken) zur Welt. Die Kinder-Folkloregruppe entstand als Angebot für Kinder und Jugendliche in der Großstadt, um kroatische Volkstänze und Musik kennenzulernen, sich rhythmisch zu bewegen und soziale Kontakte zu knüpfen. Durch die Jahre wechselten mehrere Piplići auch zu Kolo Slavuj; so sind die Piplići tatsächlich ein fester Bestandteil der 55-jährigen Geschichte des Folklore-Ensembles Kolo Slavuj. Vom Kreis der Kleinen traten sie zum Kolo, dem Kreis der Großen über. Doch die Geschichte zeigt uns, dass auch Vieles im und aus dem Ensemble selbst entstanden ist: Sämtliche Choreografien dieses Jubiläumsprogramms stammen sozusagen aus demselben Nest, nämlich aus der Feder eines Mitglieds von Kolo Slavuj. Dies reicht vom Bunjevci-Kolo von Rudi „Štiks“ Stefanich über die Choreografien von Jelena und Filip Tyran bis hin zur Frauen-Choreografie von Stefan Novak. Von Kolo zu Kolo – für Kolo, für die Piplići und Slavuji. Danach spielen die Gauženjaki.






