Im September 1943 wurde der 17-jährige Stanisław Zalewski in Warschau als Mitglied einer polnischen Widerstandsgruppe verhaftet und ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zur Zwangsarbeit gebracht. Von dort wurde er nach Mauthausen und schließlich ins Lager Gusen deportiert, wo die Gefangenen unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten mussten. Lange Zeit schwieg Stanisław Zalewski wie viele andere Opfer des Nazi-Terrors über seine schmerzhaften Erlebnisse. Erst nach vierzig Jahren begann er davon zu berichten – bei Veranstaltungen, Gedenkfeiern und in Schulen – und tut dies bis heute, auch noch im Alter von 99 Jahren. Nun erzählt er seine bewegte Lebensgeschichte erstmals in einem Film als tiefbeeindruckender „Botschafter der Erinnerung".